ÜBER MICH

Ich liebe es einfach. Freue mich über alles, was EINFACH anders IST.

Seit 1965 gehe ich nun als hochsensibles Menschenkind auf diese Hochschule Erde. Von mir kann ich behaupten, dass es mir nicht immer leicht gefallen ist, die "Klassenstufen" des Lebens und die Initiationen, die Übergänge, die damit verbunden sind, zu meistern. Deshalb habe ich einige Lernlektionen wiederholt. Was als Kind so einfach war, wie das Kommunizieren mit Tieren und der Blick in eine andere Welt, bzw. Realität, die sich von dem, was meine Augen im Alltag sahen  unterschied, wurde zunehmend schwerer. Mein Übergang in das Erwachsenen- Leben brachte einen großen Rebell zu Tage, obwohl ich nur 1,55 m groß bin. Dieser Rebell stellte alles in Frage und war nie zufrieden. Das war nicht so einfach und auch keine Dauerlösung. Doch: Er war es, der ständig nach der Wahrheit suchte. Nicht alles geglaubt hat. Zusammenhänge verstehen wollte. Er suchte und suchte und suchte. Antworten kamen nur schleppend oder waren noch unverständlich.

So integrierte ich mich in die Gesellschaft, was seine Vorzüge hat. Ich entschied mich für den Weg in der Schulmedizin, denn wo kann man mehr lernen als in der Interaktion mit Menschen. Das Arbeiten mit Menschen und in einem Heilberuf fand ich immer schon spannend und eine sinnerfüllte Aufgabe für mich. Das in meinem Herzen die Tiere, vor allem große Hunde, Kunst und Musik wohnten, na ja. Man kann nicht alles haben im Leben, habe ich immer aus dem Umfeld gehört. Das habe ich damals auch geglaubt. Du wirst mir heute kaum glauben, was ich so alles geglaubt habe!

Nun, da der Rebell noch da war und was erleben wollte kam eine Gelegenheit, oder auch Zufall genannt, die mir auf den Leib geschneidert wurde. So kam es, dass ich 18 Jahre in der Notfallmedizin in der Boden- und Luftrettung gearbeitet habe. Bis 1998 der Tag X kam. An diesem Tag X brach alles zusammen. Das ich längst am Limit war durch die Dauerdienste und wenige Tage Freizeit, kaum regenerieren konnte, habe ich erst hier mit einem Ruck bemerkt. Dieser Tag war der Tag, an dem sich ein Schleier gehoben hat. Nun war es unmöglich für mich, so weiter zu machen. Ich kündigte und bin innerhalb weniger Wochen ohne großen Plan ausgestiegen.

Das Einzige, was ich wußte war, dass ich eigenverantwortlich weiter lebe und mit irgendeiner meiner Fähigkeiten etwas Neues beginne.  Das alte Leben abtzstreifen brauchte Mut und Zeit. Überbrückt habe ich diese, in dem ich eine erste kleine Firma mit dem Namen "Weiberwirtschaft" gründete und genau die Tätigkeiten für Menschen verrichtete, für die die Schulmedizin keine Zeit und keine Mittel zur Verfügung stellt.  Das machte Sinn, doch der Sucher in mir hörte einfach nicht auf zu suchen. Ich fühlte mich, als ob ich nie ankomme. Bis.......

Ja, bis 1999 mein erster Mentor in mein Leben trat. Ganz nebenbei und zufällig. Ich kam in Kontakt mit dem Buddhismus und erste Fragen klärten sich nun endlich. Ich verstand etwas mehr. Wenn der Rebell nicht immer so kritisch gewesen wäre. Hat er sich doch wieder nicht zufrieden gegeben.

Ich verstand erst viel später, dass dieser Rebell nicht irgendein Rebell war, sondern ein Wink meiner Seele, die immer im Sinn hatte, dass ich zu meiner persönlichen Wahrheit finde und, so schön manches im Außen klingen mag, immer wachsam bleibe und selbst prüfe. Im Buddhismus bin ich an Grenzen gestoßen. Es gab Dinge, die ich anders gesehen habe. Darauf folgte eine Zeit, in der ich sehr viele Erfahrungen gemacht habe. In verschiedensten Tätigkeiten und in vielen verschieden Bereichen, von Business bis Kunst, eigene Ausbildungen, Coaching & Ausbildung, alles was man als Freiberufler so probieren kann.  In dieser Zeit habe ich sehr viel gelernt. Vor allem Eines: Wie das Leben und die Dinge nicht funktionieren. Das ist ein großer Fundus für mich. Heute noch. Diese Lehrzeit ging nun zu Ende. Es kam ein weiteres Mal zu einem Komplettzusammenbruch. Dieses Mal blieb nichts mehr so, wie es war. Alle Lebensbereiche  brachen zusammen. Ich habe die Wahrheit gesucht und nun sollte ich sie wirklich finden. 

Alles Weitere läßt sich kurz zusammenfassen. Der Weg des Herzens wollte durchkommen. Ich war nun bereit, da ich nichts mehr zu verlieren hatte. Auf einer Reise in Südamerika im Regenwald, auf dem "Pfad des Jaguars" fiel alles Alte von mir ab. Der Kontakt zu dieser urigen, authentischen Natur, den weisen, lebendigen Baumgeistern (und anderen Geistern) des feuchten Dschungels sowie der Energie des Jaguars, der sich nie zeigte aber immer in der Nähe war, veränderte mich so, dass ich praktisch als ein neuer Mensch wieder in Deutschland angekommen bin.

Es folgten nun viele Jahre des Lernens bei insgesamt 4 Schamanischen Heilern nord- und südamerikanischer Traditionen, meiner persönlichen Heilung und Transformation. Danach folgten noch Spezialisierungen, das Heilen mit Engeln und ein Ausflug in die schamanischen Traditionen Nepals.

Ein sehr schöner Weg, den ich nun gehen darf, auf dem ich immer weiter lernen und verstehen darf. Es gibt so viele Dinge, die es "eigentlich" nicht gibt, so viel mehr, als das Auge sieht, so anders, als der Verstand es glauben macht. Mein innerer Sucher hat gefunden und ist heute ein Friedensbote. Und: Der Jaguar, the black Otorongo, ist heute ein besonderer Freund von mir.

Nun bin ich ein großes Stück weit angekommen in einem wirklich sinnerfüllten Leben. Neben meinen schulmedizinischen Erfahrungen der Behandlung  habe ich das Heilen gelernt. Das ist ein großer Unterschied.

"Zu Hause" bei meiner Heilarbeit bin ich in der peruanischen Andentradition, Traditionslinie der Q' ero, als eingeweihte Paquo (Heilende in der Andentradition) und  Pampamesayok (Erdenhüterin).

So viel Wissen, was ich erhalten habe, so viele Erfahrungen, die ich machen durfte, machen mich zu einem wahren Glückskind. So empfinde ich es ganz tief in mir drin. Ich bezeichne es gern als den Jackpot meines Lebens. Von diesem gebe ich gern etwas ab, wenn Du magst.

Was mich am Ende meiner Ausbildung durch meine physischen Lehrer am meisten fasziniert hat ist die Tasache, dass einer meiner Ahnen (Erich Wustmann) viele Jahre die Anden bereist hat, darüber wundervolle Bücher geschrieben hat, die nur limitiert verkauft werden durften. Kurz nach meiner Initiation bekam ich das einzige, in der Familie vorhandene Buch überreicht, obwohl es so lange auf dem Dachboden verstaut war. Ich hatte es nie zuvor gesehen. Ein Geschenk, dessen Wert wohl nur ich in diesem Moment verstand. Hier hatte ich das Gefühl und die Bestätigung dafür, dass Alles und wir alle miteinander verbunden sind. Besonders mit unseren Ahnen. Wer unsere Ahnen sind, ist kein Zufall. Welcher Zufall war es wohl, dass ich genau in dieser alten Traditionslinie aus den Anden als Schüler lernen durfte? Bzw. der "Zufall" mich dahin brachte?

Eine Essenz meiner Erfahrungen:  Schau dahin, wo Du nicht hinschauen willst.  Dort sind die Schätze verborgen. Nimm an, was das Leben dir bietet, du wirst später verstehen. Vertraue. Mache das, was dir zu groß erscheint. Wandle alles, was dir nicht gefällt. Mach es besser. So wird die Welt ein Stück besser.